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Verwaltungsdienstleistungen für Bürger und Unternehmen – im Fokus des demografischen Wandels

Ziel des Projektes ist es, den Zugang für Bürger und Unternehmen zu öffentlichen Leistungen im ländlichen Raum zu erleichtern bzw. zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen auf IT-Basis zu erproben.

So soll im Projekt eine mobile Lösung für den Zugang zu öffentlichen Leistungen u.a. in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, dem Amt Lützow-Lübstorf und im Amt Neubukow-Salzhaff mit der Stadt Rerik konzipiert und als Pilot umgesetzt werden. Angeboten werden sollen dabei nicht nur Leistungen der Gemeinden und Ämter, sondern auch ausgewählte Leistungen des Landkreises, dessen Einbindung in die Zugangsgestaltung für Bürgerdienste ebenfalls im Rahmen des Projektes erprobt werden soll. Demgemäß hat auch der Landkreis Mecklenburg-Strelitz seine Mitarbeit im Projekt zugesagt.

 

Da insbesondere die kleineren Kommunalverwaltungen zunehmend Probleme haben, ihre Aufgaben qualitätsgerecht auszuführen und die Ressourcen dafür aufzubringen, soll im Projekt auch gemeinsame Nutzung von Ressourcen auf IT-Basis erprobt werden. Konkret sollen mit dem Projekt folgende Ziele erreicht werden:

  • Verbesserung des Bürgerservices
  • Verbesserung der Qualität der Leistungserstellung
  • Reduzierung von Investitions-, Wartungs- und in geringem Umfang Personalkosten

Das erste Projektgruppentreffen, das sogenannte Kick-Off des Projektes, ist für den 24. August 2011 angesetzt.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Verbandes (Tel.: 0385/773347-0).

Einführung Mobile Bürgerdienste im Amt Lützow-Lübstorf

Staatssekretär Lenz und die LVB des Amtes Lützow-Lübstorf bei der Eröffnung des Bürgerbüros [Foto: ZV eGo-MV]

Seit dem 10.12.2013 ist es offiziell. Das Amt Lützow-Lübstorf hat wieder ein voll funktionierendes Bürgerbüro in der Gemeinde Lübstorf. Im Beisein von Staatssekretär Lenz wurde das Koffersystem der Bundesdruckerei in Betrieb genommen. Gegenüber dem 1. Piloten Gemeinde Feldberger Seenlandschaft gestaltet sich die Lösung deutlich schlanker und kommt mit Einem statt mit Zwei Koffern aus. Eine Entwicklung die immer weiter voran schreitet und zukünftig noch handlichere Lösungen ermöglichen wird. Denn momentan ist der Koffer mit etwa 20 kg insbesondere für Frauen kein Leichtgewicht.
Im Koffer selbst befinden sich die typischen Komponenten eines Arbeitsplatzes der Meldestelle wie Notebook, Drucker, Fingerprint Sensor, Änderungsterminal, Scanner sowie EC-Cashterminal  und Unterschriftenpad. Das System kann entweder über einen LTE Stick als auch über einen DSL Anschluss betrieben werden. Ein einfacher Netzwerkkabelanschluss ist dafür ausreichend.

In den nächsten Wochen erfolgen ausgiebige Tests des Systems am Standort in Lübstorf. Eine Ausweitung des Einsatzes nach erfolgreichem Abschluss wird von der Amtsleitung angestrebt.

Welche Leistungen im Bürgerbüro Lübstorf in Anspruch genommen werden können, finden Sie im nachfolgenden Flyer:

 

--> zum Flyer


Für die Lübstorfer sowie die umliegenden Gemeinden und Ortsteile wird damit die Verfügbarkeit von Verwaltungsdienstleistungen maßgeblich verbessert, da nun die knapp 25 minütige Fahrt entfällt.

Die gemeinsame Ummeldung von Wohnort und KFZ in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft

Im Verlauf des Projektes „Verwaltungsdienstleistungen für Bürger und Unternehmen im Fokus des Demographischen Wandels“ konnte ein weiteres Arbeitspaket erfolgreich abgeschlossen werden.


So wird es zukünftig in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft möglich sein, die Ummeldung von Wohnort und Kraftfahrzeug im Rathaus der Stadt oder den Standorten des Mobilen Bürgerdienstes vorzunehmen. Die Gemeinde greift dabei auf das Fachverfahren des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte zu, wo sich der jeweilige Mitarbeiter als Mandant anmeldet. Die dafür notwendigen Schulungen konnten binnen kurzer Zeit realisiert werden und wurden vom Landkreis vorgenommen. Grundlage der Zusammenarbeit bildet ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen Landkreis und der  Gemeinde.
Langfristig sollen alle kreisangehörigen Ämter bzw. Gemeinden einen Zugang zum Fachverfahren erhalten, um im Falle eines Umzuges die beiden bisher anfallenden Verwaltungsgänge auch flächendeckend auf einen zu reduzieren. 

Startschuss für die Mobilen Bürgerdienste in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft

Am Dienstag, dem 04. Dezember 2012, konnte ein wichtiger Abschnitt des Projektes abgeschlossen werden. In Vertretung der Bürgermeisterin Frau Lindheimer nahm die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft, feierlich als erste Kommune in Mecklenburg-Vorpommern, ihren Koffer für Mobile Verwaltungsdienstleistungen in Betrieb. Zunächst soll der erste Standort in Lichtenberg einmal im Monat für Anliegen rund um das Meldewesen, Steuern und Auskünfte aller Art geöffnet werden. Weitere Standorte sind in Triepkendorf, Lüttenhagen und Fürstenhagen geplant. In Lüttenhagen ist zudem eine Anbindung über LTE vorgesehen. Hier soll sich später zeigen, inwiefern LTE als Breitbandmedium geeignet ist, um den Koffer unabhängig von kabelgebundenen Standorten zu betreiben.

 

--> Pressemitteilung des Ministeriums für Inneres und Sport



Eine  detaillierte Beschreibung sämtlicher Leistungen des Mobilen Bürgerbüros finden Sie im Flyer der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft.

--> zum Flyer

Startschuss für die Mobilen Bürgerdienste

Die Projektpartner bei der Auftaktveranstaltung [Foto: ZV eGo-MV]

Nach mehr als einem Jahr Vorbereitungszeit konnte am 24.09.2011  der Grundstein für die Umsetzung des EFRE Projektes „Verwaltungsdienstleistungen für Bürger und Unternehmen-im Fokus des demografischen Wandels“ (Mobile Bürgerdienste) in den Pilotkommunen gelegt werden. Ziel des Projektes ist, die langfristige Sicherung von Verwaltungsdienstleistungen in Zeiten von Fusionen und Demographischem Wandel. Dabei sind es vor allem die immer häufigeren, langen Anfahrtswege und oftmals ungünstigen Öffnungszeiten, welche viele Bürgern und Unternehmen als nachteilig gegenüber größeren Städten empfinden, um zum Beispiel einen neuen Personalausweis oder  KFZ-Anmeldung zu beantragen. 

 

Mit dem nun gestarteten Projekt sollen verschiedene Szenarien geprüft werden um eine weitere negative Entwicklung langfristig zu stoppen oder sogar umzukehren. Hierzu zählt:

  • die Umsetzung eines mobilen Bürgerdienstes in den Ämtern Lützow-Lübstorf, Neubukow–Salzhaff und der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft.
  • die Auslotung von Kooperationsmöglichkeiten zwischen Gemeinde und Landkreis (Gemeinde Feldberger Seenlandschaft-Landkreis Mecklenburg-Strelitz)
  • die gegenseitige Vertretbarkeit zwischen der Stadt Neubukow und dem Amt Neubukow-Salzhaff mit Hilfe von IT-Lösungen

Dafür wird in den nächsten Monaten eine umfassende Erhebung zu vorhandenen Dienstleistungsangeboten, Hardwareausstattungen und Breitbandanbindungen in den Verwaltungen vorgenommen. Die Ergebnisse werden dann in Abstimmung mit den jeweiligen Projektpartnern in ein Gesamtkonzept integriert und in den nachfolgenden Phasen des Projektes umgesetzt. Ab Mai 2013 sollen alle Maßnahmen beendet und die mobilen Bürgerdienste bei den Projektpartnern angeboten werden. Daran anschließen soll sich die Nachnutzung durch alle interessierten Verwaltungen.